Themar

Themar

Die Stadt Themar liegt mitten in Südthüringen an dem Ufer der oberen Werra und blickt auf eine traditionsreiche, wechselvolle Geschichte zurück. Im Sommer 2003 feierte Themar sein 700-jähriges Jubiläums.

Die Stadt Themar ist reich an Zeugen der Geschichte. Die mittelalterliche Struktur der Straßenzüge, der Grundriß des Stadtkerns sind zu großen Teilen erhalten. Der Marktplatz besitzt einen 100-jährigen Brunnen und wird dominiert von dem rekonstruierten Rathaus. Das ehemalige Amtshaus am Schuhmarkt besticht durch seinen Hennebergisch-Fränkischen Fachwerkstil.

Sehenswert ist auch die Stadtkirche St. Bartholomäus mit ihren reichhaltigen Kunstwerken in ihrem Inneren: Reliefdarstellungen wie die Bartmannköpfe, die Holzschnitzereien des Marienaltars, der 1510 von Hans Nußbaum geschaffen wurde, der Apostelschrein sowie die Wallfahrtsschreine.

Die sieben Türme der Stadtmauern sind zum Teil erhalten, wurden und werden rekonstruiert. Am Mauerloch findet der Gast den Hexenturm, am oberen Tor den Pulverturm.

Die erste Blütezeit wurde durch den dreissigjährigen Krieg jäh gestoppt. An die Schrecken dieses Krieges wird am 16. Oktober, dem Gallustag, heute noch gedacht.

Der Bau der Werrabahn und die Eröffnung der Bahnstrecke nach Schleusingen trugen wesentlich zur wirtschaftlichen Stärkung bei. Ausgangs des 19. Jahrhunderts entstand der Ausdruck Möbelstadt Themar dank der vielen entstandenen Handwerks-, Klein- und Mittelbetriebe in der Möbelherstellung.

Themar hatte durch seine Lage unter den Schrecken und Zerstörungen des Zweiten Weltkrieges und den Auswirkungen der deutschen Teilung stark zu leiden.

Nach der deutschen Wiedervereinigung entwickelte sich in Themar wieder ein reges Wirtschaftsleben, das die Dominanz der Möbel- und Baumaterialienherstellung zugunsten der Vielseitigkeit neuer Gewerbe- und Handwerksbetriebe ablöste.

Offizielle Webseite von Themar

 
 
 
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