Meiningen

Meiningen

Meinigen, die traditionsreiche Residenzstadt bürgerlicher Prägung an den Ufern der Werra, ist weithin bekannt durch sein Staatstheater. Dem Herzog Georg II. - auch Theaterherzog genannt - ist es zu verdanken, dass das Theater durch seine Gastspielreisen international Anerkennung fand.

In Meiningen residierten die Herzoge von Sachsen-Meiningen. Die Bauten dieser Zeit prägen noch heute das Meininger Stadtbild. Dazu gehören das Schloss Elisabethenburg, die Palais in der Bernhardstrasse oder auch Schloss Landsberg, ehemalige Sommerresidenz der Herzöge. Die wohl bekanntesten Abkömmlinge dieses Adelsgeschlechts waren "Theaterherzog" Georg II. und Prinzessin Adelheid von Sachsen-Meiningen. Letztere ist übrigens Namenspatronin der australischen Stadt Adelaide.

Ende des 19. Jahrhunderts, zur Zeit Georgs des II., mauserte sich Meiningen zu einem der bedeutendsten kulturellen Zentren Deutschlands. Besonders das Theater spielte hierbei eine wichtige Rolle. So galt die Meininger Theatergruppe der "Royal Shakespeare Company" als Vorbild. Bis heute lebt die Theatertradition Meiningens fort. Das Meininger Theater ist Südthüringisches Staatstheater. Einen interessanten Einblick in die Welt des Theaters bekommt der Besucher im Theatermuseum in der Reithalle.

Auch als Ort kulinarischer Genüße hat sich die Stadt einen Namen gemacht. So wird Meiningen in der Region auch "Kloßheim an der Soße" bezeichnet, eine Anspielung auf die typischen Kartoffelklöße, auch "Hütes" genannt. Dieser Spezialität ist in Meinigen sogar ein eigenes Fest, das Hütesfest, gewidmet. Angeblich soll Frau Holle persönlich den Meiningern das Rezept überbracht haben.

Sehenswert ist darüber hinaus die Goetz-Höhle, größte zu besichtigende Kluft- und Spalthöhle Europas.

Lange Tradition in Meiningen hat auch das hier angesiedelte Dampflokwerk.

Offizielle Webseite von Meiningen

 
 
 
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