Kleinschmalkalden

Kleinschmalkalden

Die Gemeinde Kleinschmalkalden mit ihren knapp 1800 Einwohnern liegt in rund 500 Metern Höhe am Südwesthang des Thüringer Waldes und ist eingebettet in bis zu 800 Meter hohe, bewaldete Berge. Die Lage im engen Kerbtal der Schmalkalde mit ihren Nebentälern verleiht Kleinschmalkalden seinen besonderen Reiz. Der "Hausberg" der Kleinschmalkalder ist die Hohe Warte.

Die Geschichte Kleinschmalkaldens ist eng mit dem Bergbau und der Eisenherstellung- und verarbeitung verknüpft. Erste Hinweise stammen aus dem Jahr 1378. Die Bezeichnung "in der klein Schmalkalden" wird erstmals im Jahr 1465 urkundlich verwendet. Der Oberlauf der Schmalkalde bildete jahrhundertelang die Grenze zwischen dem Hessisch/Hennebergischen (ab 1866 Preussen) und dem Sachsen-Gothaischen Ortsteil. Nach dem Rückgang des Bergbaus im 17. Jahrhundert trat die Herstellung von Blasebalgen, Schlössern und Nägeln und die Anfertigung von Korbwaren in den Vordergrund. Die Korbmacher wurden später in ihrer wirtschaftlichen Bedeutung von Zigarren-, Metallwaren-, Taschen- und Lederfabriken verdrängt.

Kleinschmalkalden bildet zusammen mit der Nachbarstadt Brotterode die Verwaltungsgemeinschaft "Rennsteig".

Offizielle Webseite von Kleinschmalkalden

 
 
 
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