Machnig

Betriebsbesuch mit Matthias Machnig

Thüringens Wirtschaftsminister Matthias Machnig besuchte Hildburghausen

 

13.08.2013 -

Auf Einladung der Südthüringer Bundestagsabgeordneten Iris Gleicke

besuchte der Thüringer Minister für Wirtschaft und Arbeit und Mitglied

im Kompetenzteam von Peer Steinbrück, Matthias Machnig, am vergangenen

Dienstag die Firma Maier Präzisionstechnik in Hildburghausen.

 

Zusammen mit Herrn Braun, Betriebsleiter und Herrn Seifert vom

Betriebsrat liessen sich beide Politiker die Fertigung mit Dreh-, Bohr-

und Frästeilen zeigen. Pro Jahr werden hier ca. 130 Millionen Drehteile

gefertigt. Dabei muss die Firma im Gegensatz zur Konkurrenz in Süden

Deutschlands mehr lagern und kann weniger just-in-time produzieren, da

die Industrie- und Gewerbestruktur Südthüringens längere Wege und

dadurch höhere Kosten verursacht. Nach dem massiven Umsatzeinbruch im

Jahr 2009 ist die Firma mittlerweile wieder auf Erfolgskurs. Dennoch ist

eine Erweiterung zwar wünschenswert, aber derzeit nicht in Planung.

Machnig betone dabei, dass die gute Bilanz Südthüringer Unternehmen

nicht darüber hinwegtäuschen dürfte, dass in ganz Thüringen am

Lohnniveau etwas passieren muss . Gleicke ergänzte, wie wichtig ein

gutes Betriebsklima sei – auch ohne Tarifbindung oder Haustarifvertrag,

zahlt die Firma Maier analog Tarif der IG-Metall (einen Betriebsrat gibt

es erst seit dem letzten Jahr) – ein Modell, was nicht überall

funktioniert, aber hier durchaus erfolgreich ist. Trotzdem werden auch

hier Facharbeiter gesucht. Beeindruckt zeigten sich Machnig und Gleicke

über die hohe Anzahl von Auszubildenden, bislang sind neun Auszubildene

zum Zerspannungsmechaniker, ab dem neuen Ausbildungsjahr werden es 15 sein.

 

Die Firma verarbeitet täglich bis zu 50t Stahl und Edelstahl zu

komplexen Drehteilen mit Quer- und Planbohrungen. Die Teile werden in

Hydraulikverschraubungen, in der Automobil- und Nutzfahrzeugindustrie,

im  Maschinenbau und in der Sanitärindustrie eingesetzt.

 
 
 
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