Rentenangleichung

Rentenangleichung

Bundesregierung muss endlich Vorschlag zur Rentenangleichung vorlegen!

15.08.2012 - Iris Gleicke zur Rentendebatte: Bundesregierung muss endlich Vorschlag zur Rentenangleichung vorlegen!
Kritik an „Flickschustereien“ im bestehenden System


Die Sprecherin der ostdeutschen SPD-Bundestagsabgeordneten, Iris Gleicke, fordert die Bundesregierung auf, statt der geplanten „Flickschustereien“ im bestehenden System der gesetzlichen Rentenversicherung „endlich ihr Versprechen aus dem Koalitionsvertrag einzulösen und einen Vorschlag zur Angleichung der Renten in Ost und West vorzulegen“, sagte Gleicke. „Bei aller Komplexität der Materie, es ist nun wirklich an der zeit, den Menschen in Ostdeutschland eine Perspektive aufzuzeigen“, so Gleicke weiter. „Die Bürger können nicht bis zum St.-Nimmerleinstag auf eine vollständige Vereinheitlichung der Rentensysteme warten. Wir fordern ein abschließende Regelung!“
Für die ostdeutschen SPD-Bundestagsabgeordneten stehe dabei außer Frage, dass „eine Benachteiligung der Ostdeutschen mit uns nicht zu machen“ sei, so die Landesgruppensprecherin. Zudem müsse sich jeder neue Vorschlag am ‚Status Quo‘ messen lassen. So lange im Osten rd. 20 Prozent weniger verdient werde als im Westen, müsse „in geeigneter Form“ an der rentenrechtlichen Hochwertung der ostdeutschen Löhne festgehalten werden, betonte Gleicke abschließend.

 
 
 
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