Nominierung Wahlkreis 197

Nominierung Wahlkreis 197

Iris Gleicke mit 98 Prozent nominiert

Nominierungsveranstaltung in Suhl

Nominierungsveranstaltung in Suhl

 

15.10.2012 - Die SPD im Wahlkreis 197 nominierte am 11. Oktober 2012 in Suhl Iris Gleicke als Spitzenkandidatin für die nächste Bundestagswahl. Von den 50 Sozialdemokraten, die zur Nominierungsversammlung vor Ort waren, votierten 49 für Iris Gleicke bei einer Enthaltung. Iris Gleicke stellte das Thema soziale Gerechtigkeit in den Mittelpunkt ihrer Bewerbungsrede und sagte „Wir müssen auch eigene Fehler aus der SPD-Regierungszeit korrigieren“. Kernpunkte sind dabei „anständige Löhne, die Verhinderung von Zwei-Klassen-Medizin, der Kampf gegen Altersarmut und das In-die-Pflicht-Nehmen von Reichen“.

Ausführlich ging sie auf die Angleichung der Lebensverhältnisse in Ost- und Westdeutschland ein und forderte ein neues Sonderprogramm nach Auslauf des Solidarpaktes 2019 - dieses Sonderprogramm solle dann benachteiligte Regionen in Ost- und in Westdeutschland gleichermaßen begünstigen.

Bei der Energiepolitik wendete sich Iris Gleicke einem wichtigen regionalem Thema zu. "Wir brauchen die Thüringer Strombrücke, auch wenn ich die Bedenken der Bürger verstehen kann", erklärte sie mit Blick auf die Diskussionen um eine Stromtrasse von Nord nach Süd über den Thüringer Wald. Außerdem warnte sie vor hohen Energiepreisen, die gerade für ländliche Regionen verheerend werden könnten, da hier die Einwohner besonders auf Fahrzeug-Mobilität angewiesen seien.

Der SPD-Landesvorsitzende Christoph Matschie würdigt den Einsatz von Iris Gleicke für ostdeutsche Interessen: „Sie hat sich seit 1990 beharrlich und nachhaltig immer wieder zum Fürsprecher der Ostdeutschen gemacht. In Berlin wird sie über Parteigrenzen hinweg als Stimme Ostdeutschlands im Deutschen Bundestag wahrgenommen. Wir setzten als Thüringer SPD weiter auf ihr Engagement.“ Gerade mit Blick auf die im Bundestagswahlkampf anstehende Auseinandersetzung um eine gerechte Rentenpolitik zählt Matschie auf Iris Gleicke: „Die Auseinandersetzung um eine auskömmliche Rente wird eine der zentralen Wahlkampfauseinandersetzungen mit Schwarz-Gelb. Wir wollen als SPD eine Solidarrente als Armutsabsicherung. Dies ist gerade für viele Menschen in Ostdeutschland wichtig. Mit Iris Gleicke zieht die Thüringer SPD mit einer ausgewiesenen Rentenexpertin in die Wahl, die sich immer für armutssichere Renten stark gemacht hat. Wer Altersarmut entgegentreten will, wählt im kommenden Jahr Iris Gleicke“ so Matschie.

Auf der Nominierungsveranstaltung betonte die stellvertretende SPD-Landesvorsitzende und Thüringer Sozialministerin Heike Taubert den Einsatz der Südthüringerin für die Gleichstellung der Frau „Ohne den Einsatz von Frauen wie Iris Gleicke wären wir heute in Sachen Gleichstellung nicht da, wo wir sind. Und wir wollen noch weiter“, so Taubert in ihrer Rede.
Landtagsfraktionschef Uwe Höhn stellte den Einsatz von Iris Gleicke gegen Rechtsextremismus heraus und lobte die Zusammenarbeit bei der Aufarbeitung des NSU-Terrors.

Die 48jährige Schleusingerin vertritt den Wahlkreis seit 1990 im Deutschen Bundestag. Sie ist seit 2005 Parlamentarische Geschäftsführerin und seit 2006 Sprecherin der ostdeutschen Abgeordneten der SPD-Bundestagsfraktion. Von 1998-2002 war die Südthüringerin stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion und von 2002 bis 2005 Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Wohnungswesen. Seit 2008 fungiert Iris Gleicke als stellvertretende SPD-Landesvorsitzende in Thüringen.

 
 
 
Logo SPD.de