Gleicke und Kolbe begrüßen Initiative des Forschungsministeriums

Gleicke und Kolbe begrüßen Initiative des Forschungsministeriums

„Schön, dass die Bundesregierung nun ausgeschlafen hat! Kommt alles ein bisschen spät!“

24.08.2012 - Die Sprecherin der ostdeutschen SPD-Bundestagsabgeordneten, Iris Gleicke, sowie die Berichterstatterin für Aufbau Ost im Innenausschuss des Bundestages, Daniela Kolbe, begrüßen die Initiative „Zwanzig20“ aus dem BMBF für Forschungskooperationen in den neuen Ländern. Zugleich wiesen sie darauf hin, dass „die Bundesregierung in Sachen Aufbau Ost die komplette Wahlperiode gepennt“ habe. Umso „erfreuter“ sei man nun angesichts des heute vorgestellten Ost-Förderprogramms.

Positiv an dem Programm sei, dass nicht nur branchen-, sondern auch länderübergreifende Kooperationen gefördert werden. „Dadurch sollte endlich wissenschaftliches und technologisches Know-how über jede ostdeutsche Ländergrenze hinweg zusammengeführt werden können“, so Gleicke. Nur so habe die ostdeutsche Wirtschaft und Forschungslandschaft insgesamt ein Chance.
Kolbe fügte hinzu, dass es darum gehen müsse, „die bereits vorhandenen Allianzen zwischen Hochschulen, Forschungseinrichtungen sowie Unternehmen weiter auszubauen und größere Netzwerke zu etablieren. Ob das Förderprogramm dazu ein geeigneter Beitrag ist, hoffe ich sehr“.
Kritisch bemerken die ostdeutschen SPD-Bundestagsabgeordneten allerdings, dass Kanzlerin Merkel entgegen ihrer ursprünglichen Absicht, viermal jährlich Kabinettsitzungen insbesondere zu ostdeutschen Themen einzuberufen, bis heute nicht erfüllt habe. Damit zeige sich einmal mehr, dass dieser Regierung zu ostdeutschen Thmen nichts einfalle und dass der Kanzlerin mit ostdeutscher Herkunft der „Aufbau Ost“ eigentlich „schnuppe“ sei.

 
 
 
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