Diskussionsveranstaltung in Suhl

Diskussionsveranstaltung in Suhl

Energiewende in Ostdeutschland

28.06.2012 - Unter dem Motto „Die Energiewende in Ostdeutschland – was muss konkret passieren?“ lud die Friedrich-Ebert-Stiftung gemeinsam mit dem SPD-Forum Ostdeutschland am Donnerstag, 21. Juni 2012 nach Suhl.

Unter dem Motto „Die Energiewende in Ostdeutschland – was muss konkret passieren?“ lud die Friedrich-Ebert-Stiftung gemeinsam mit dem SPD-Forum Ostdeutschland am Donnerstag, 21. Juni 2012 nach Suhl. Zwischen den Diskutanten Wolfgang Tiefensee (Ex-Bundesverkehrsminister und Elektroingenieur), Ralf Pieterwas (Hauptgeschäftsführer der IHK Südthüringen) und IG-Metall-Gewerkschaftssekretär Bernd Messerschmidt sowie einem äußerst interessierten und engagierten Publikum unter der Moderation der Bundestagsabgeordneten Iris Gleicke entwickelte sich  ein erfrischender Austausch über tatsächliche Probleme (Stichwort: Netzentgelte, die die Produktionskosten im Osten in die Höhe treiben), verbreitete Legenden (Solarstrom sei teuer, obwohl auch Kohle und Atomstrom in größerem Stile subventioniert wurden und werden) und neue Chancen für den Osten (durch kleingliedrige Strukturen, moderne Betriebe und eine aufgeschlossene Stimmung). Während Pieterwas betont, dass die Unternehmen weitere Lasten nicht zu tragen imstande seien, fordert Tiefensee eine gerechtere Verteilung der Kosten, Messerschmidt bezahlbare Strompreise und Gleicke eine bessere Bürgerbeteiligung, etwa bei der Erstellung von Trassen und Speichern. Am Ende besteht schließlich Einigkeit darin, dass die Energiewende bei entsprechenden Weichenstellungen durch die Politik auf regionaler, bundes- und europäischer Ebene trotz gigantischer Kosten riesige Chancen birgt – und zwar durchaus auch für den Standort Südthüringen.

 
 
 
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