Lärmschutz von CDU/CSU-FDP vertagt

Lärmschutz von CDU/CSU-FDP vertagt

Iris Gleicke kämpft mit Kommunalpolitikern gegen Verkehrslärm

15.12.2011 - Anlässlich der öffentlichen Anhörung zum Verkehrslärm im Verkehrsausschuss des Deutschen Bundestags in dieser Woche erklärt die Südthüringer Bundestagsabgeordnete Iris Gleicke (SPD):
„Verkehrslärm macht die Menschen krank. In Rentwertshausen/Queienfeld (Landkreis Schmalkalden-Meiningen) sind zunehmend die Anwohnerinnen und Anwohner vom anwachsenden Verkehr der
Bundesautobahn (BAB) 71 und deren Folgen betroffen.“

Iris Gleicke kämpft in Berlin mit Unterstützung der Kommunalpolitiker, allen voran Bürgermeister Ingo Hein, um weitere Verbesserungen beim Lärmschutz. Zum Antrag der SPD-Bundestagsfraktion „Für einen neuen Infrastrukturkonsens: Schutz der Menschen vor Straßen- und Schienenlärm nachdrücklich verbessern“ organisierte der Verkehrsausschuss des Deutschen Bundestags am gestrigen Mittwoch eine Expertenanhörung.

„Wir müssen den Lärm an Bundesfernstraßen und Bundesautobahnen wie z. B. an der BAB 71 weiter reduzieren. Wir brauchen neue lärmmindernde Fahrbahnoberflächen. Auch über ein lokales Tempolimit muss nachgedacht werden“, so Gleicke. „Das Ziel der SPD-Bundestagsfraktion ist es, die LKW-Maut um eine Lärmkomponente zu erweitern. Lärmbekämpfung bei Lkws muss zum Wettbewerbsfaktor in der Logistik werden.“

Noch am 1. Dezember 2011 ging durch die überregionale Presse, dass Union und FDP den Aufstand gegen den eigenen Verkehrsminister Peter Ramsauer proben. Es sollte ein neues Gesetz vorlegt werden. Noch vor Weihnachten sollte es im Bundestag diskutiert werden. Iris Gleicke beklagt: „Wieder einmal war es nur eine Ankündigung. Nichts ist passiert, während weiter in Rentwertshausen/Queienfeld Nacht für Nacht die Menschen von lauten Lkw aus dem Schlaf gerissen werden.“
 
 
 
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