Kandidaten-Duell des Freien Wortes
Iris Gleicke gegen Simone Maaß
11.09.2009 - Iris Gleicke und Simone Maaß (Grüne) im Duell über regionale Verkehrsprojekte wie die Rhön-Trasse.
Iris Gleicke (SPD) sagt:
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Simone Maaß (Grüne) antwortet:
Es ist in Ordnung, wenn sich die SPD als Straßenbauavantgarde präsentieren möchte, gerade im Wahlkampf. Doch sollten die Argumente nicht ganz unter den Tisch fallen. Es heißt nicht umsonst "Rhön-Trasse", denn Nutznießer sind vor allem diejenigen, die eine solche Strecke als mautfreie Alternative zwischen dem Rhein-Main-Ballungsraum und der A 71 befahren wollen. Die Strecke wird immer teurer, der Kosten-Nutzen-Faktor schlechter, das hat sogar die Bundesregierung festgestellt. Mir geht es nicht darum, eine sinnvolle
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Iris Gleicke (SPD) entgegnet darauf:
Mir geht es darum, eine der letzten Infrastrukturlücken zu schließen, um die Anbindung der Region und ihre Wirtschaftskraft dauerhaft zu verbessern. Im Sinne der Anwohner und des Natur- und Umweltschutzes habe ich mich seinerzeit als Staatssekretärin im Bundesverkehrsministerium dafür stark gemacht, dass die B 87n im Bundesverkehrswegeplan mit einem "besonderen naturschutzfachlichen Planungsauftrag" versehen worden ist. Ihre Sorge hinsichtlich eines übermäßigen Lkw-Verkehrs halte ich für unbegründet; das Mautgesetz sieht ausdrücklich vor, dass die Lkw-Maut auch auf Bundesstraßen erhoben werden kann, wenn es dort zu massivem Ausweichverkehr kommt. Im Übrigen muss mehr Verkehr auf die Schiene, deshalb engagiere ich mich für die Werra-Bahn.

